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Wärmedämmung - alles gelogen?

Fassadendämmung als Allheilmittel gegen steigende Energiekosten. Diesem Glaubensgrundsatz aller ökologisch orientierten Gruppierungen setzt jetzt eine Studie des Forschungsinstituts Prognos im Auftrag der staatlichen Förderbank KfW ein ganz anderes Ergebnis entgegen.
Lesen Sie hier, warum energetische Fassadendämmung wirtschaftlich und ökologisch unsinnig ist.


Was tun gegen Allergien? 
Lesen Sie hier ein entsprechendes Interview von Professor Bankhofer.


Wir bringen Natur
ins Gespräch



Der Windwahn der Deutschen


Wir erleben die schlimmsten Verheerungen des Landes seit dem Dreißigjährigen Krieg“. Wer das sagt ist kein Lobbyist der Atomwirtschaft, es ist Hans-Joachim Mengel, Politikprofessor an der Freien Universität Berlin und Kämpfer gegen Windräder. In seinen Augen haben Unternehmer, Bauern und Fondsverkäufer eine unheilvolle Allianz geschlossen mit der Politik, mit grünen Ideologen und – das ist das Schlimmste – mit Idealisten. Es gab einen Wendepunkt, einen genau definierbaren: Seit der Katastrophe von Fukushima unterliegt der Bau von Windkraftanlagen anscheinend keinen Regeln mehr. Man pfeift auf Abstandsregeln, setzt Arten- und Landschaftsschutz außer Kraft – nur um mehr Plätze für die Kolosse verfügbar zu machen.

Zusammenhängende Waldgebiete werden aueinandergerissen, die schönsten Landschaften verspargelt, das Meer ist kaum noch zu sehen vor lauter Windräder. Und für die Zukunft? Da plant die Windradenergie schon Giganten mit über 130 Meter Masthöhe und einem Rotordurchmesser von fast der gleichen Dimension.

Landschafts- und Tierschutz? Wozu?
Landschaftsschutz bringt kein Geld. Die Pacht für einen "Stellplatz" eines Windrads hingegen bis zu 4000 Euro – im Monat. Da wird es nachvollziehbar, wenn Landbesitzer lieber den Energieriesen auf dem Hügel sehen, denn ein Stück grüne oder braune Erde. Deshalb geht es hinauf auf die Berge, hinein ins Meer, die schönsten Landschaften Deutschlands werden verplant. Daß in der Folge die Touristen – gerade solche aus windparkgeplagten Regionen Deutschlands – wegbleiben, schert da nicht.
Windradbetreiber wissen, welch sensibles Thema in Deutschland der Tierschutz ist. Daher versuchen sie zugegebenermaßen Einiges, um die von ihren "Vogelschreddern" ausgehenden Gefahren zu minimieren. Bis hin zu zeitweiser Stillegung. Gefahren für Großvögel wie Rotmilane oder Bussarde etwa aber können nur durch eine "Nicht-Inbetriebnahme" der Windmühlen ausgeschlossen werden. Aber was kümmert die Natur, wenn der Profit lockt?
Eine Antwort auf diese Frage mag ein Vorfall im Rhein-Husnrück-Kreis geben, über den die Tageszeitung "Rheinpfalz" am 12.04.2013 berichtete (Hier den Artikel lesen). Bei Hausbay und Hasselbach waren - in unmittelbarer Nähe zu einem geplanten Windpark - Horste der streng geschützten Rotmilane gefunden und dokumentiert worden. Seltsam - prarallel zu den Planungen "verschwanden" die Nester - und Kletterspuren an den tragenden Bäumen blieben zurück. Der BUND erstatte Anzeige gegen Unbekannt. Was uns zeigt - Geld korrumpiert. Deshalb unser dringender Rat in allen Vergleichsfällen: Die Horste gut dokumentieren aber auf keinen Fall öffentlich machen. Erst bei der letzten Anhörung der Bürgerschaft dürfen - möglichst in Zusammenarbeit mit dem BUND - diese Fakten auf den Tisch kommen. Dann bleibt weniger Zeit für uneinsichtige Zeitgenossen, ihr Zerstörungswerk umzusetzen.

Gesundheitsschutz? Welcher?
Schwerwiegender dürfte zukünftig das Thema Gesundheitsschäden werden. Schon werden von weltweiten Netzwerken Studien angestoßen zum immer wieder verschleierten Thema des "Infraschalls". Diese extrem niederfrequente Schallstrahlung steht im Ruf, schwerwiegende Gesundheitsschäden auszulösen. Bisher liegen zwar kaum breit angelegte Studien vor – dies dürfte bald vorbei sein, mehren sich doch Berichte darüber, daß gerade bei nicht eingehaltenen Mindestabständen zu Wohnhäusern die Besitzer über dauernde Übelkeit, Erbrechen, Tinnitus, Depressionen oder Schlafstörungen klagen. Zusammengefaßt werden diese Symptome mit dem Begriff VAD (Vibro-Acustic-Desease), übersetzbar etwa mit "Schallwellen-ausgelöste Krankheiten". Obwohl manche der auf dem folgenden Link zu findenden Vermutungen mit Vorsicht zu genießen sind, findet sich eine sehr aufschlußreiche Sammlung von Krankheitsberichten hierzu auf http://www.windwahn.de/ . Auch in Deutschland finden sich immer mehr Menschen zusammen, die auf die gesundheitlichen Auswirkungen moderner Hochleistungs-Windkraftanlagen hinweisen. 
Und die vor allem deutlich erhöhte Mindestabstände fordern von Windkraftanlagen zu bewohnten Gebieten. 

Bürgerinitiativen sammeln sich
Kein Wunder, daß sich inzwischen gerade in bisher vom Windkraft-Wahn verschonten Gebieten Menschen zusammenschließen, um eine noch weitere Ausbreitung zu verhindern. So demonstrierten am 23.03.2013 über 600 Menschen in der Südpfalz auf dem Taubensuhl-Plateau nahe Landau gegen eine Windturbinen-Verschandelung der Landschaft. Aufgerufen hatte hierzu der Pfälzerwald-Verein, eine Gemeinschaft, die sonst nicht gerade im Ruf der Demo-Sucht steht. Schließlich ist der Pfälzerwald das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands, noch vor den diversen Nationalparks auch in Bayern. Es ist kaum anzunehmen, daß dessen Erholungswert auch nach dem Bau von insgesamt 2.700 Anlagen in Rheinland-Pfalz vergleichbar sein wird mit dem jetzigen. Welche Auswirkungen neue Anlagen für den gerade in strukturschwachen Regionen überaus wichtigen Tourismus haben, wurde bisher nicht wissenschaftlich untersucht. Erste Stellungnahmen von Tourismusverbänden lassen nichts Gutes hoffen und halbherzige Rechtfertigungsversuche von Betreiber- und Entwicklungsgesellschaften, etwa "Windpark-Infowege" einzurichten, um Interessierte anzulocken, klingen doch eher wie Ideen aus dem Traumland denn wie umsetzbare, umsatzbringende Touristikkonzepte.

Warum ist Strom aus Wind so teuer?
An sich ist die Idee bestechend. Es werden Windparks geplant - einmal -, dann Maschinen aufgestellt, die etwa 25 Jahre halten. Nach der Abschreibungsfrist von etwa 15 Jahren bleiben 10 Jahre, in denen die Anlagen - außer Wartungsaufwand - kostenlosen Strom liefern sollten. Tun sie aber nicht! Denn dann würden Planer und Industrie nichts mehr verdienen. Statt dessen wird "repowert". Das heißt, die alten Anlagen werden durch angeblich wesentlich effektivere, meist auch höhere, ersetzt. Neuer Planungsaufwand, neue Investition, neue Verkäufe. Und die Rentabilitätsgrenze des Windparks verschiebt sich auf den St.-Nimmerleinstag. Aus Sicht der Planer verständlich, haben sie doch noch einen Zusatznutzen aus dem Verkauf der "alten" Maschinen ins Ausland. Aus Sicht der Stromkunden fatal, erhöht es doch die Strompreise drastisch oder ist zumindest mit verantwortlich für den mit der Energiewende verbundenen Strompreisanstieg. Hier wäre die Politik gefordert, diesem Repowering-Treiben einen Riegel vorzuschieben.

Haben Gemeinden was davon?
Naja, wird jetzt manch' Leser denken - aber immerhin haben die Gemeinden finanziellen Nutzen von Windparks. Ja und Nein. Ja, wenn sie selber Eigentümer der Grundstücke sind. Dann kann eine Gemeinde mit etwa drei- bis viertausend EUR pro betriebenem Windrad rechnen - monatlich! Nein, wenn das Gelände in Privatbesitz ist. Gewerbesteuer sehen die Gemeinden von den Betreibern nur selten und wenn, dann in verschwindend geringen Dimensionen. Wie überall in Deutschland können Gewinne von Betreiberunternehmen leicht kleingerechnet werden.

Das Fazit
Wer Windparks heute kritisch begegnet, wird überkritisch beäugt. Wie hörte ich doch auf einer Informationsveranstaltung eines Windparkplaners auf meine kritischen Einwände: "Besser, als in zehn Jahren ein Endlager für radioaktive Abfälle vor der Nase". Nun ja, so gesehen wäre auch die Jauchegrube vor meiner Haustür besser! Aber stellt sich diese Frage? Nein, denn es geht keinesfalls um eine generelle Verteufelung der Windenergie. Es geht auch nicht darum, Windparks nicht mir, sondern dem Nachbarn an den Hals zu wünschen. Es geht um eine vernünftige, rücksichtsvolle Planung. Den Hebel der sogenannten "Energiewende" von 0 auf 1 umzulegen, ohne Übergangszeit, ohne zum Beispiel moderne, umweltschonende Kohle- und Gaskraftwerke ins Konzept einzubeziehen, war definitiv falsch. War hyperaktiv, einer typisch deutschen Paranoia geschuldet. Fällt in China ein Fahrrad um, wird in Deutschland das Fahrradfahren verboten. Diese ungeplante Hektik ermöglicht es heute kommerziellen Windparkplanern und -betreibern, weitgehend ohne Einspruchsmöglichkeiten der Bevölkerung ihr vermeintliches "Recht" einzuklagen und die Republik in einen sich drehenden Mantel zu hüllen. Hat doch jede Stadt oder Verbandsgemeinde - ob sie will oder nicht - per Vorgabe Flächen zur Windnutzung auszuweisen. Die Windkraft ist genausowenig ein Allheilmittel für den Energiehunger wie Wasserkraft oder Blockheizkraftwerke. Sie muß dort eingesetzt werden, wo es Sinn macht. Sie muß begreifen, daß Deutschland nicht nur aus windkrafttechnisch nutzbaren Flächen besteht. Sondern auch aus landschaftlich schönen Flächen, aus historisch wertvollen Flächen, aus ökologisch unantastbaren Flächen und aus Flächen, in denen die Bevölkerung keine Windparks will. Denn wenn die Expansion so weitergeht wie bisher, wird die Windkraft in der öffentlichen Wahrnehmung in Kürze das gleiche Schicksal erleiden wie die Kernkraft - sie wird ungeliebt, boykottiert und gefürchtet. Dem sollte vorgebeugt werden. C.Pl.

Weiterführende Links hier (ohne Gewähr auf die Richtigkeit deren Inhalte):
http://www.windwahn.de/index.php/news/allgemein/faz-gegen-den-windwahn-trend
http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Maxeiner-und-Miersch/article115008478/Die-verheimlichte-Zerstoerungskraft-des-Oeko-Wahns.html
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/windraeder-in-deutschland-durchs-land-der-riesen-11638103.html
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit/vibro-acoustic-disease/krank-durch-schall
http://bergenhusen.nabu.de/forschung/windenergie/
http://dirmstein.blogspot.de/

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